In den angesagtesten Clubs der Welt aufzulegen oder auf den Bühnen von Tomorrowland und Co zu stehen ist der Traum vieler junger Leute. Wer hätte nicht Lust eine Menge von abertausenden partywütigen Jugendlichen mit fetten EDM Drops einzuheizen? Zum Welt DJ Tag wollen wir uns einmal anschauen welche Vor- und Nachteile das Berufsbild des DJs eigentlich mit sich bringt.

1. Du bist berühmt

Diskussionen hin oder her – DJs sind respektable Künstler. Wenn du dich erst mal als DJ in einem lokalen Club etabliert hast kommt der Fame nach und nach, aber der richtig große Ruhm wartet bei nationalen oder internationalen Events auf dich. Der Job des DJs ist nämlich gesellschaftlich hoch angesehen und Frauen sowie Männer schauen zu dir auf. Dementsprechend warten jede Menge Goodies wie Freigetränke und Groupies auf dich.

2. Du wirst fürs Feiern bezahlt

Und das können dir die wenigsten nachmachen. Jeder kennt die Montagmorgen Depression bzw. das stundenlange warten bis zum Feierabend um 17 Uhr am Freitagnachmittag. Manche Leute behaupten, dass ein Job etwas ist, wofür du bezahlt wirst, aber eigentlich keine Lust zu hast. Als DJ sieht das anders aus: Wenn andere in der Samstagnacht ihr wohlverdientes Geld auf den Kopf hauen, klingelt bei dir die Kasse.

3. Es gibt keinen Dresscode

Manchmal ist es schon nervig sich für bestimmte Clubs oder Events in ein Outfit zu zwängen, auf das du eigentlich gar keinen Bock hast. Als DJ verkörperst du deine eigene Marke und musst dir über den Dresscode eigentlich keine Gedanken machen. Wenn du deinen Job wirklich ernst nimmst, solltest du dir trotzdem Mühe geben, bestmöglich auszusehen.

4. Du hast eine Ausrede nicht zu tanzen

Frauen mögen Männer, die tanzen können oder zumindest jene, die es versuchen. Jeder liebt Musik, aber manche Leute fühlen sich dabei unsicher und das ist nicht unbegründet. In der DJ Booth hast du deinen eigenen privaten Raum, in dem du tanzen kannst, wenn du willst – oder auch nicht. Keiner nimmt’s dir übel.

5. Du prägst Kultur und Menschen

Über die letzten Jahre hat sich die EDM Szene fundamental verändert. Viele der weltweiten TOP DJs haben regelrechte Marken oder Modetrends geschaffen und eine ganze Generation verändert. Als DJ hast du eine Vorbildfunktion und bist in einer Position die Menschen in deiner Szene fundamental zu beeinflussen.

 

So schön das alles klingt, professionelles DJing bringt jede Menge Nachteile mit sich. Wer glaubt, dass Ruhm und Gage alles sind, hat sich mächtig geirrt. DJs haben eine anspruchsvollen Job, insbesondere, wenn man das Ganze neben seinem eigentlich Beruf ausüben muss:

 

1. Leute nerven dich mit Song Anfragen

Und das ist mit Abstand das größte Manko in deiner aktiven Arbeitszeit. Nichts ist nerviger als Fragen wie Kannst du nicht was von David Guetta spielen? von besoffenen Kids zu hören. Zugegebenermaßen: Wenn Clubbesitzer alles richtig machen befindet sich deine Booth sowieso in einem Bereich, in dem du mit deinen Leuten alleine bist und dich auf dein Set und das Feiern konzentrieren kannst.

 

2. Deine Reisen sind stressig

Du hast deine ersten Shows außerhalb deiner Heimatstadt? Herzlichen Glückwunsch, denn jetzt fängt der eigentliche Stress an: Equipment einpacken, alles verstauen und ab in den Flieger, Hotel einchecken, auspacken und dann noch dieses Nervige Meeting mit dem Clubbesitzer. Da bleibt wenig Zeit, dir die eigentlichen Sehenswürdigen in der Stadt anzusehen.

 

3. Die Konkurrenz schläft nicht

Das Berufsfeld des DJs ist ein hart umkämpfter Markt und um davon Leben zu können, musst du es schon sehr weit geschafft haben. Heutzutage hat jeder Heinz ein Macbook mit Dj Software und schimpft sich selber DJ. Aber ganz so einfach ist das nicht. Du brauchst Talent, viel Motivation und die richtigen Kontakte, um an deine ersten Auftritte zu kommen und dann darfst du bloß nichts falsch machen.

4. Du musst mit Hatern umgehen

DJs sind als Künstler mehr oder weniger anerkannt und du wirst immer auf Leute treffen, die deinen Job, deine Musik, deinen Stil oder deine Person hassen. Als Person des öffentlichen Lebens ist das nunmal so. Leute, denen es wirklich um die Musik geht, werden dich definitiv respektieren – PLUR.

5. Deine Nachbarn hassen dich

Vorprogrammierte Hater: Ein Set vorzubereiten dauert seine Zeit. Neue Musik recherchieren, Cue Points setzen und alles in seine richtige Ordnung bringen, damit beim Auftritt auch ja nichts schief läuft. Für ein adäquates Abbild des Club Setups kannst du das Ganze natürlich nicht auf deinen Laptop Lautsprechern anhören, sondern musst es durch deine Studio Monitore scheppern lassen. Dafür hassen dich deine Nachbarn und solltest du es jemals zum DJ als Vollzeitjob geschafft haben, wird die Wohnungssuche zur Hölle.

Bildquelle: 500px

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